Hypnose – die hypnotische Trance

Hypnose ist äußerst hilfreich und effektiv, wenn es darum geht, Veränderungen im Verhalten zu erreichen, Blockaden aufzudecken und auszuräumen, neue Verhaltensweisen zu erlernen und zu verankern.

Sie ist für viele Menschen ein “undurchsichtiges” Ding. Der eine reagiert neugierig, der andere ängstlich, wieder ein anderer wehrt ab.
Was alle gemeinsam haben: zu wenig fundiertes Wissen und Informationen über die unzähligen positiven Aspekte und Anwendungsbereiche.
Deshalb hier ein kurzer Ausflug ….

Hypnose – 3 Kategorien auf den Punkt gebracht

Klassische Hypnose besteht aus
– der Induktion (das In-die-Trance-Führen)
– der Intervention (die Formulierung des Ziels der Hypnose-Sitzung)
– der Dehypnose (das Beenden der Trance, in’s Wachbewusstsein holen)
Die Suggestionen erfolgen autoritär, direkt.

Ericksonsche Hypnose
Der amerikanische Psychiater Milton Erickson (1901 -1980) entwickelte eine Form der Hypnose, in der verborgene Ressourcen im Menschen geweckt werden, um dann in entsprechenden Situationen zur Verfügung zu stehen. Die Sprache ist sehr vage und verwendet häufig Metaphern. Damit wird das Gehirn zur “Suche” der Bedeutung und damit der eigenen Ressourcen angeregt.

Aufdeckende Hypnose
Hierbei werden die verborgenen Ursachen von seelischen Blockaden und Konflikten aufgedeckt und so entkoppelt, dass in künftigen ähnlichen Situationen der Körper nicht mehr mit unangenehmen vegetativen Reaktionen antwortet. Alle Erinnerungen und Lerninhalte des auslösenden Ereignisses bleiben erhalten.


Wie fühlt sich Hypnose an?

Der Zustand der hypnotischen Trance wird individuell sehr unterschiedlich empfunden. Manchmal hat man das Gefühl einer Schwere und gleichzeitig gesellt sich eine angenehme Leichtigkeit dazu. Und obwohl der Geist ganz schön zu arbeiten hat, wirkt sie entspannend, erholsam und wird damit als angenehm empfunden.
Bei der Anwendung in Beratung und Coaching geht der Klient nur in eine leichte bis mittlere Trance. Das Interessante dabei ist, dass man Zugang zu inneren Bildern hat, die im Wachbewusstsein versteckt (oder verdeckt) sind.

Ähnlich wie in der Meditation tauchen diese Bilder und Eindrücke von innen heraus auf. Der Hypnotiseur „provoziert“ natürlich mit seinen Worten und Fragen das Unterbewusstsein, damit der Klient in seinen Problem-Lösungsprozess kommt. Und das Erstaunliche: die Auswege und Lösungen sind schon vorhanden. Die trägt jeder in sich selbst.

So entsteht nach der Hypnose-Sitzung meist ein Gefühl der Klarheit und der Reife. Besonders dann, wenn man sich während der Trance mit bis dahin belastenden Ereignissen auseinander gesetzt hat. Viele Klienten sind erstaunt über ihre Gedanken und die eigene Kreativität, die sich in diesem Zustand zeigen.

Was ändert sich durch die Hypnose?

Sie haben es sicher schon heraus gelesen: es sind nur Veränderungen möglich, die im Einklang mit Ihren Lebensprinzipien stehen. Sie sind nach den Sitzungen kein anderer Mensch. Erlebte Situationen werden in der Erinnerung nicht verändert oder beschönigt.

Aber: Sie haben einen anderen Blick auf Ereignisse und Erlebnisse und die daraus resultierenden Erfahrungen. Damit verändert sich Ihr Verhalten. Und das sieht für Menschen des Umfeldes so aus, als hätten Sie sich verändert.
Dabei kann der Hypnotiseur gar nichts bewirken, was der Hypnotisand nicht ohnehin schon wollte.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es immer um Klärung von Beziehungen geht. Die Beziehung zu sich selbst und die Beziehungen zu anderen Personen. Damit entsteht Klarheit auf dem Lebensweg.

 

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Hypnose und Systemstellen in Coaching und Beratung bei Monika Niebisch in Wittenberg