Gratis-Brief 6-2014  -  Hypnose, Familienaufstellungen, Beratung und Coaching

Diesen Brief gibt es circa einmal im Monat. Er geht an Interessenten, Teilnehmer an Vorträgen und Seminaren sowie (ehemalige) Klientinnen und Klienten. Falls Du irrtümlich in den Verteiler geraten bist oder diese Tipps und Anregungen für ein gutes Leben nicht mehr bekommen möchtest, dann melde Dich bitte ganz einfach über den Link am Ende ab.
Wenn Du dabei bleibst, könnte der Inhalt Dir wichtige Impulse für Dein persönliches Wohlbefinden geben.

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Hallo liebe Newsletter-Leserin, lieber -Leser!

Heute endlich!
Die neue Newsletterform ist da. Lange habe ich gesucht, getestet und mich endlich entschieden. Ich denke, ich habe eine besser lesbare Form gefunden.
In Zukunft über diesen Weg also weitere Tipps und Denkanstöße, damit Du daraus recht viel Nützliches für Deinen ganz individuellen Lebensweg entnehmen kannst.

Und was noch NEU ist: Der Brief wird kürzer ausfallen - demnächst :-), dafür in ca. 2-wöchigem Rhythmus erscheinen. Somit bist Du schneller durch mit dem Lesen. Außerdem wird es leichter für Dich, das Wesentliche aus den wenigen Informationen gewinnbringend zu verarbeiten.

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So kurz vor den Feiertagen, fast schon Jahresende, da hast Du sicher viel zu tun. Daher heute lediglich ein paar Gedanken - nicht nur zum Weihnachtsfest. Wohl aber naheliegend in dieser besinnlichen und 'heiligen' Zeit.

Ich habe vor einigen Tagen einen Vortrag von Pater Anselm Grün auf CD gehört. Es ging unter anderem um das Sprechen. Im Deutschen haben wir mehrere Begriffe dafür. Also noch das Reden und das Sagen. Sagen beinhaltet eher das Erzählen, beim Reden dagegen geht es um etwas, wir reden über etwas oder jemanden. Das Sprechen wird von der Wortherkunft mit dem Hervor-/ Herausbrechen assoziiert.

Beim Sprechen gibt jemand etwas von sich preis. Etwas, was er/sie auf der Zunge oder auf dem Herzen hat, kommt endlich heraus. Es verlangt oftmals Mut, etwas endlich auszusprechen. So lange es im Dunkeln (also in den Gedanken) nur existiert, ist es nicht greifbar, manchmal beängstigend oder bedrohlich. Was heraus ist, ist am Licht. Und was sichtbar ist, ist auch (be-)greifbar.

Die größte Achtung bringe ich jemandem entgegen, wenn ich wiederum aufmerksam zuhöre ... um seiner Sprache zu folgen.
Dies ist übrigens auch das Anliegen des Zwiegesprächs (sh. Newsletter 7/2013), welches keinesfalls nur zwischen (Ehe-)Partnern angewendet werden kann.

Zeit und Offenheit, um miteinander zu sprechen ist ein sehr großes und wertvolles Geschenk, das Du einem anderen Menschen machen kannst. Fällt Dir eventuell sofort jemand ein, den Du mit dieser wertvollen Gabe im Advent, zu Weihnachten oder auch später beglücken kannst?

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Das war's schon, was ich Dir vor den Feiertagen noch sagen wollte.

Wenn Du noch etwas mehr Zeit investieren möchtest, um für Dein inneres Wohl oder Dein spirituelles Wachsen zu sorgen, dann kann ich Dir diese beiden Artikel an's Herz legen.
Über Freiheit, Wut und Liebe
Wie Du lernst, Du selbst zu sein.
Das eine ist eine sehr persönliche Geschichte, das andere ist eine Art Gedankenstütze, vor allem wenn Du Dich 'mal wieder vergleichst, beginnst runter zu ziehen oder klein zu machen.

Noch ein Hinweis: Falls Du meinst, Du drehst Dich immer im Kreis, es sind immer die gleichen Themen, um die sich Gedanken und Aktivitäten drehen - mag sein. Aber sind sie es wirklich? Oder kannst Du eine Tendenz feststellen, in der sich Dein Bemühen um Deine Persönlichkeit zeigt?
Es gibt da ein wundervolles Gedicht von Rainer Maria Rilke. Vielleicht magst Du in einer der kommenden besinnlichen Stunden darüber meditieren - oder einfach nur reinspüren.

Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein großer Gesang.

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In diesem Sinne wünsche ich Dir noch eine schöne Adventszeit, eine ruhige Zeit zur Besinnung und zu guten Gesprächen und friedvolle Weihnachtstage.
Bis zum nächsten Mal.
Herzliche Grüße

Monika

Wittenberg, den 11.12.2014

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