Dieser Brief  geht an Interessenten, Teilnehmer an Vorträgen und Seminaren sowie (ehemalige) Klientinnen und Klienten. Falls Sie irrtümlich in den Verteiler geraten sind oder diese Termin- und Sonder-Informationen nicht mehr bekommen möchten, dann melden Sie sich bitte ganz einfach über den Link am Ende ab.

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Hypnose, Systemaufstellungen, Beratung und Coaching in Wittenberg

 

Hallo liebe Leserin,
hallo lieber Leser!

 Was bedeutet für Dich eigentlich Arbeit?

Assoziierst Du es mit Arbeitengehen, um Geld zu verdienen. Ist es ein Job, den Du ausführst? Wie gern oder ungern machst Du Deine Arbeit? Fühlst Du Dich unter Druck?

Oder ist es die Summe der Dinge, die Du erledigen und erleben möchtest, was den Druck in Dir erzeugt?

Für viele Menschen gibt es eine Art zweigeteiltes Leben: Arbeit und Freizeit. Was geschieht aber in der Freizeit?

Wiederum arbeiten, im Garten, im Haushalt. Und dann wären da noch kulturelle Highlights, Konzerte, Sport, Freunde treffen,  ... Auch unter Druck. Irgend wie möchte man alles unter einen Hut bekommen. 
Was ist das eigentlich für eine Zeit? Warum und von wem lassen wir uns hetzen?

In der griechischen Mythologie wird zwischen zwei Zeitqualitäten unterschieden, entsprechend gab es zwei Götter: Kairos und Chronos.
Chronos maß die Zeit, zählte die Minuten, Stunden, Tage ...
Kairos war der Gott, der für den Moment stand. Er trug einen langen Zopf und man hatte Glück, wenn man ihn gerade noch an diesem packen und festhalten konnte.

Aber geht das eigentlich? Den Moment festhalten?
Es ist ein großes Problem unserer heutigen Lebensweise, dass wir äußerst selten wirklich im Moment sind, den Moment bewusst erleben. Weit öfter sind wir mit unseren Gedanken und unserer Aufmerksamkeit in der Vergangenheit oder in der Zukunft.

Wie viele wertvolle Momente der Gegenwart gehen uns dadurch verloren?

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Für mich gibt es aktuelle Anlässe, die mich mit genau diesem Thema konfrontieren.

Das Wesentliche, was ich bei meinen Reflexionen über das Thema Arbeit - arbeiten gehen heraus gefunden habe lautet:
Ich unterscheide nur noch zwischen Tun und Lassen.

Ich schreibe Newsletter, ich berate Menschen, ich koche, ich gieße oder hacke im Garten, ich putze die Wohnung, ich lese, ich gehe spazieren, ... oder ich sitze ganz still und lasse meine Umgebung auf mich wirken.

Das Tun ist der aktive männliche Teil unseres Daseins. Das Lassen ist nicht etwa passiv, wie viele wahrscheinlich meinen. Dieses Lassen verschafft uns die Möglichkeit den weiblichen Anteil unseres Lebens überhaupt leben zu können. Es ist der rezeptive, aufnehmende Teil der Existenz. Und Beides gilt für Männer wie für Frauen, wenn auch in verschiedenem Verhältnis.

Und wie könnten wir aufnehmen, wenn wir nicht auch loslassen würden?

Viel mehr - als auf die mangelnde Zeit und die Fülle der Aufgaben zu schauen -
könnten wir uns doch die Frage stellen: Was möchte ich er-leben? Was er-füllt mich?

Und wenn Du jetzt denkst: ich muss ja schließlich meinen Lebensunterhalt erwirtschaften, meine Familie versorgen und kann mich nicht nach Belieben in die Sonne setzen und den Tag genießen ...

Ja, dann hast Du recht. Wir haben Verpflichtungen, rechtliche und gefühlte. Und die Letzteren sind es, die uns das Leben schwer machen.
Der wesentliche Punkt ist die innere Haltung zu den Dingen und Angelegenheiten. Wir sind nicht nur nicht im Augenblick. Wir sind auch sehr oft nicht in der Haltung eines erwachsenen selbstsicheren Menschen. Wir suchen Bestätigung, Anerkennung von Außen, anstatt sie in uns selbst zu finden.

Das Leben bietet unzählige Möglichkeiten, dieses tagtäglich zu testen, zu erkennen und die Wandlung zu vollziehen. Wir müssen uns nicht einmal ver-ändern. Wir dürfen nur das erkennen, was schon immer in uns angelegt ist. Dann empfinden wir eine wohltuende innere Ruhe, eine "Selbst-verständlichkeit".

Das ist übrigens auch das Einzige, wozu ich meine Klientinnen und Klienten in den Beratungen und Coachings anhalte. Wir können da nichts wegmachen, nichts schönreden oder aus dem Boden stampfen. Wir schauen auf das was ist, manchmal auf das was war und klären damit Beziehungen - zu sich selbst und zu anderen Menschen.

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Du möchtest natürlich den Anlass für diese Überlegungen wissen.

Ich räume in diesen Tagen meine Büro- und Praxisräume in Wittenberg aus.
... und in unserem Haus in Straach ein.
Ein frei gewordener Raum im Dachgeschoss unseres Hauses ist umgestaltet und steht mir nun als Raum für Gespräche und Beratungen zur Verfügung.

Du möchtest schon 'mal einen Blick in den neuen Raum werfen? Bitte habe noch ein paar Tage Geduld. Mein Umzug ist noch nicht vollstänig abgeschlossen. Aber in den nächsten Tagen findest Du sicher Bilder vom neuen Beratungsraum auf der Website.  Vielleicht soll es ja auch Dein "Erkenntnisraum" werden? ... oder besser ein äußerer Raum, damit Du Deinen inneren Erkenntnisraum betreten kannst?
Ich leite Dich gern an.

Telefonisch erreichst Du mich NEU unter 03 49 29 - 65 99 98 .
Du möchtest mir eine Nachricht senden? Die Email-Adresse ist unverändert. 

Meine neue Praxis-Anschrift lautet:
Straacher Landstraße 11 
06889 Lutherstadt Wittenberg

Du findest mich also im nördlich von Wittenberg gelegenen Ortsteil Straach. Parkplätze stehen direkt vor dem Haus oder auch in unmittelbarer Nähe kostenlos zur Verfügung.

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Und zu guter Letzt ...

... wünsche ich Dir einen schönen Spätsommer - oder Frühherbst?
Wusstest Du eigentlich, dass für unsere keltischen Vorfahren der Herbst bereits am 1.August begann?
Lass uns die letzten Sommertage mit ihrer wohltuenden Wärme genießen.
Vielleicht magst Du die Mittagspause oder eine kurze freie Stunde am Abend nutzen, um einfach nur da zu sein ... Gedanken gehen zu lassen ... um neuen Impulsen Raum zu geben ...


"Kannst du einen Stern berühren?"

"Ja!", sagte das Kind, beugte sich herunter und berührte die Erde.

(Alexander Humboldt)

 

Ich wünsche Dir eine glückliche Zeit.

Herzliche Grüße
Monika

Wittenberg, den 30.08.2017

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