Dieser Brief  geht an Interessenten, Teilnehmer an Vorträgen und Seminaren sowie (ehemalige) Klientinnen und Klienten. Falls Sie irrtümlich in den Verteiler geraten sind oder diese Termin- und Sonder-Informationen nicht mehr bekommen möchten, dann melden Sie sich bitte ganz einfach über den Link am Ende ab.

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Hypnose, Systemaufstellungen, Beratung und Coaching in Wittenberg

 

Hallo liebe Leserin,
hallo lieber Leser!

Du hast es wahrscheinlich bemerkt, der  Februar-Brief ist ausgefallen. Ein Erkältungsinfekt hatte mich erwischt. Erst dachte ich, na ist schon nicht so schlimm und übermorgen geht's weiter. Aber diese Rechnung ging nicht auf.

Natürlich war ich frustriert und habe mich tagelang gegen den Husten und Schnupfen gewehrt. Bis ich merkte, dass meine Kräfte immer mehr schwinden. Also habe ich dann aufgegeben. Aber nicht etwa mich, sondern den Kampf. Scheinbar brauchte ich Ruhe, innere Ruhe, die ich mir nun endlich gönnte. Ich überlegte nicht mehr, was ich noch alles gegen die Symptome machen könnte, sondern habe sie angenommen. Habe meinen Kopf immer leerer werden lassen, viel geschlafen - bin mitgegangen mit den Zeichen, die mein Körper hervor gebracht hatte ... und war wieder einmal erstaunt über die innere Weisheit, die in jedem von uns steckt. Innere Bilder und Einsichten konnten auf diese Art und Weise entstehen. Wer weiß, ob ich das ohne den Infekt hätte erfahren dürfen.

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Wissenswertes aus der Praxis:

Wie jeder Unternehmer, jede Unternehmerin mache ich mir natürlich auch immer wieder Gedanken um die Verbesserung meiner Arbeitsweise.

Die Frage, die ich mir dabei stelle lautet: Wie kann ich meine Klienten so begleiten, dass sie in kürzester Zeit das für sie bestmögliche Ergebnis erreichen?
Letztendlich helfe ich Menschen dabei, in eine wirklich erwachsene Haltung zu gehen, sich ihrer Kraft und ihrer Persönlichkeit bewusst zu werden und diese zu aktivieren.

Ich weiß, was Du jetzt wahrscheinlich denkst. So in Richtung: 'na, ich bin doch längst erwachsen.' Ja, vom Alter her, aus rechtlicher Sicht und ganz sicher in vielen Lebensphasen und -momenten. Ich zweifle nicht an, dass Du reife Entscheidungen getroffen hast, dass Du selbstsicher, selbstbewusst und verantwortungsvoll handeln kannst.

Aber bleibt da nicht immer auch ein Teil kindliche Verletzlichkeit oder Verletztheit? Ist da nicht auch der oder die Jugendliche, die ihren / der seinen Willen durchsetzen will?

Und selbst wenn Du diese Wesenszüge in Dir erkennst, nimmst Du sie als zu Dir gehörig an? Nimmst Du sie gern an oder kannst Du sie sogar lieben? Das solltest Du aber. Denn sie gehören zu Dir.

So lange Du etwas von Dir ablehnst, bist Du nicht heil. Es finden Kämpfe in Dir statt, die Energie rauben, Lebensfreude kosten.

Du könntest Dir einmal folgende Fragen stellen:
- Wie gehe ich mit dem um, was sich in meiner Gedanken- und Gefühlswelt zeigt?
- Erkenne ich eigentlich, dass ich alten Mustern aufsitze?
- Was braucht 'es', um in's Leben integriert zu werden?

Wir durchleben viele Entwicklungsstufen. Viele kluge Köpfe der Vergangenheit haben sich damit auseinander gesetzt. Meist waren sie ihrer Zeit(qualität) ein Stück voraus. Haben etwas erkannt und mutig publiziert. Sind auf Grund dessen - zu ihrer Lebzeit - angegriffen oder verschmäht, im günstigsten Fall nur nicht verstanden worden.

Dr. Wilfried Nelles beschreibt diese Entwicklung in seinem Buch "Das Leben hat keinen Rückwärtsgang".  Er betrachtet dabei sowohl die persönliche als auch die gesellschaftliche Entwicklung. Embryonale Entwicklung - Kindheit - Jugend - Erwachsenenalter - Reife - Alter - Tod, das sind ganz kurz gesagt die Stufen unserer Entwicklung.

Und es reicht eben nicht, sich zu beobachten, um dann festzustellen: ach ja, das war jetzt 'mal wieder kindisch oder kindlich. So lange wir uns ein Verhalten erklären, dazugehörige Empfindungen und Emotionen wegschieben und es nicht voll und ganz als Teil von uns selbst annehmen und zu uns nehmen, wird es in ähnlichen Situationen wieder und wieder auftauchen.

Sicher fällt Dir dazu mindestens eine Episode aus Deinem Leben ein. Was ereignet sich in ähnlicher Form immer wieder?
Ja, es ist oft so. Wir gehen über das Unschöne hinweg ... bis es wieder 'mal daneben geht. Viel zu oft identifizieren wir uns mit Gefühlen, Wünschen und Hoffnungen, die wir eigentlich (bewusst) ablehnen. Wir können in diesem Augenblick aber gerade nicht anders denken und handeln.

Seit ich noch mehr Augenmerk darauf lege, diese Art auf das Leben zu blicken, in meine Arbeitsweise einzubeziehen - kann ich erstaunliche Resultate bei meinen Klienten/innen erkennen.

Prinzipiell gehe ich wie folgt vor:
1. Der Klient berichtet über sein Problem und wir klären, was sich durch die Sitzungen ändern soll.
2. Ich hinterfrage einiges und wir klären Zusammenhänge, meistens anhand von Aufstellungen mit Figuren. Bereits hier kommt ein Erkenntnisprozess in Gang. Es ist, als ob sich Türen öffnen, Licht in bisher unbekannte dunkle Bereiche dringt.
3. Wir gehen in der Hypnose zu wesentlichen Momenten - die beklagte Situation, das störende Verhalten. Dabei sind körperliche (Miss-)Empfindungen wegweisend.
Und dann kommt der wesentliche Schritt, der das innere Wachstum beim Klienten auslöst -
4. Der Erwachsene steht der situationsbedingt jüngeren Ausgabe von sich gegenüber und "lernt" zu differenzieren. Statt sich mit seinen Gefühlen zu identifizieren, faktisch in sie hinein gezogen zu werden, geschieht ein Erkennen der Verschiedenheit von Zeiträumen und Situationen.

In diesem Zusammenhang bietet natürlich die Hypnose einen großen Vorteil. Ich helfe meinen Klienten, einen herzlichen Kontakt zu sich selbst - zu seinen ungeliebten Seiten entstehen zu lassen. Es ist ein Erkennen - manchmal auch ein Wiedererkennen - mit dem Herzen ...
Keine Moralpredigt des Großen an den Kleinen, kein Bemitleiden des Kindes durch den nun Erwachsenen  - das alles würde nicht zu Wachstum und Lösung von Problemen führen.
Das Einzige, was hier zählt - wie so oft im Leben - ist die bedingungslose Liebe. In diesem Fall Selbstliebe. Und die geht zu Herzen.
Du weißt ja sicherlich: was einmal im Herzen angekommen ist, das geht niemals mehr verloren.

So, das war der Märzbrief. Ich hoffe, Du konntest einige Anregungen finden. Weitere natürlich wie immer im Blog.

Es ist eben so, dass wir ein Leben lang auf der Suche sind. Wenn wir uns gegen das Leben und seinen natürlichen Fluss wenden, ist es anstrengend. Begeben wir uns mitten in die Strömung, geschieht die Vorwärtsbewegung wie von selbst.

Du hast Fragen oder ein Problem, das Dich belastet? Dann rufe mich an
( 034 91 - 62 86 534 ) oder sende mir eine Email.


Mein Frühlingsgeschenk für Dich als Newsletterempfänger:
Eine halbe Stunde GRATIS - Beratung per Telefon.
Einzulösen bis zum 31.03.2017.

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In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute Zeit mit Dir.


Herzliche Grüße
Monika

Wittenberg, den 15.03.2017

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