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Wohlstand – ein oft genutztes Wort in unserer Zeit. Und viele Menschen wundern sich, wo denn ihr Wohlstand bleibt.
Nehmen wir doch das Wort einmal auseinander. ‘Wohl’ und ‘Stand’. Wie gut steht jemand im Leben, der seine Wurzeln nicht kennt oder verleugnet? Welchen Stand hat er?
Um ‘wohl’ – also gut, sicher, stabil, gesund – stehen zu können, braucht man eine gute Basis. Gesunde Wurzeln. Natürlich kann sich niemand seine Herkunft aussuchen. Aber man kann das ewige Hadern damit beenden. Und anerkennen, was ist.
Wenn wir über Wohlstand reden, meinen die meisten Menschen den materiellen Wohlstand. Sind nicht der geistige und auch der seelische Wohlstand ein mindestens ebenso wertvolles Gut? Und bedingen sie sich nicht gegenseitig?
«Walking the Time Line» – als Technik bereits seit den 1970er Jahren bekannt. Richard Bandler und John Grinder, die beiden Begründer des NLP (Neurolinguistisches Programmieren) gingen tatsächlich mit ihren Klienten körperlich über eine gedachte Zeitlinie.
In den 1980er Jahren entdeckte der Hypnose-Therapeut Tad James, dass die bloße Vorstellung der Zeitachse genügt, um eine Wirkung zu erzielen. Er stellte fest, dass an einer bestimmten Position über der Zeitachse die zu einem Ereignis gehörenden negativen Emotionen völlig verschwanden.
In meinen Beratungen und Coaching-Sitzungen wende ich die von Hans-Peter Zimmermann weiter entwickelte Form der Timeline-Methode an.
Das Wesentliche daran ist das energetische Entkoppeln der gefühlsverursachenden Situation. Das heißt die unangenehmen Gefühle zeigen sich nicht mehr in ähnlichen Situationen in der Gegenwart, sondern bleiben in der Zeit (und auf der Timeline) am Ort ihres Entstehens.
So angewandt ermöglicht die Timeline-Methode eine intensive, gründliche Auseinandersetzung mit Problemen und Ausräumung von seelischen Blockaden.
Die Timeline-Methode ist bestens geeignet, um unangenehme Gefühle zu bearbeiten und aufzulösen. Es ist dabei nicht immer wichtig, den Grund des Entstehens zu kennen.
Verlassen Sie sich darauf, dass Ihr Unterbewusstsein Sie bei der Selbst-Anwendung der Timeline-Methode genau an die richtige Stelle über der Timeline führt. Und arbeiten Sie dann mit den entsprechenden Entkopplungstechniken.
Wie nahe leben Sie eigentlich am Kern Ihres Wesens? Geht es Ihnen gut? Fühlen Sie sich am rechten Platz in Ihrem Leben? Ist Ihr Körper gesund? Und Ihre Seele?
Und wenn Sie hier mehrfach kein klares “ja” sagen konnten? Wir sind geneigt, die Ursache – oder wie viele oft sagen, die Schuld, im Außen zu suchen.
Es geht hier in keinem Fall um eine Schuld. Ursachen für Krisen liegen immer im Menschen selbst. Wenn er seinen Wesenskern (noch) nicht erkannt hat. Oder nicht seinen innersten Bedürfnissen nachgeht.
In diesem kurzen Video finden Sie interessante Aspekte. Es lohnt sich, hinzuhören und nachzudenken.
Gefühle sind untrügliche Zeichen. Und Gefühle zeigen sich im Körper.
Da wir so gestrickt sind, dass wir unangenehmen Empfindungen ausweichen wollen, vermeiden wir automatisch auch Situationen, in denen sich die unangenehmen Gefühle bemerkbar machen würden.
Natürlich können wir uns zusammen reißen, die Zähne zusammen beißen – und durch durch die Situation. Aber das kostet Mut, Überwindung und Energie, Selbst-disziplin. Immer wieder.
Wir können uns aber auch daran machen und die Ursache der störenden Gefühle auflösen. Dann ist Ruhe. Ein für allemal.
Um diese Frage zu beantworten, braucht man entweder viele Seiten der Erläuterung oder nur einen Satz:
In Aufstellungen ist es möglich, verdeckt wirkende Energien an’s Licht zu bringen und somit Veränderungen im System in Gang zu setzen.
Antworten auf immer wieder gestellte Fragen zum Thema Familienstellen oder Organisationsaufstellungen habe ich in einem PDF-Dokument zusammengestellt.
Wenn wir gedanklich versuchen, ein Problem zu lösen, sind wir immer mittendrin im Problem, praktisch ein Bestandteil des Lösungsprozesses.
Bei Aufstellungen ist es dem Klienten möglich, von außen auf das System zu blicken, quasi wie ein Beobachter. Dabei ist es egal, ob es um Aufstellungen mit Figuren oder mit Personen als Repräsentanten geht. Dieser “Überblick” ermöglicht dem Klienten Entwicklungsschritte, weil das Lösungsbild zum einen bewusst wahrgenommen wird. Gleichzeitig wirkt es auf einer tieferen, unbewussten Ebene.
Wer bin ich eigentlich?
Gibt es jemanden, der sich diese Frage noch nicht gestellt hat? Immer dann, wenn etwas nicht so läuft wie es laufen sollte, wenn der Zweifler das Sagen in uns hat, kommt diese Frage.
Und wenn zu mir jemand mit dieser Frage oder mit daran angrenzenden Problemen kommt, gehen wir auf die Suche nach dem Selbstbild. Eng damit verbunden natürlich der Selbstwert. Und das fängt bei ganz unscheinbaren Äußerlichkeiten an und endet tief im Innersten bei Glaubenssätzen und Verhaltensmustern.
Das Gute daran ist: jeder kann das Bild, das er selbst von sich hat, ändern. Denn selten ist sich jemand seines wirklichen und wahren Wertes bewusst. Aber das, was wir von uns glauben, tragen wir unbewusst nach außen in die reale Welt.
Möchten Sie Ihr Selbstbild einmal erforschen? Gelegenheit dazu haben Sie am 15.03.2012. Im Rahmen der Begleitung eines Fastenkurses steht das Thema Selbstbild-Selbstwert auf der Tagesordnung. Sie dürfen an diesem Abend gern dazu kommen.
Bitte melden Sie sich dazu bei mir telefonisch unter 034929-659998 an.
Vor einigen Tagen gab es Zeugnisse. Und mit den Zensuren auch verbale Einschätzungen.
Leider gibt es nur sehr wenige Schulen, in denen die Kinder wirklich gefordert und gefördert werden. Zugegeben, es liegt am Bildungssystem unseres Staates insgesamt.
Aber wie mag sich ein Kind fühlen, dem schriftlich bekundet wird, dass es nicht fleißig genug ist, nicht diszipliniert genug, zu lebhaft, zu ungeduldig, zu wissbegierig, zu faul, zu einzigartig …
Wird davon das schüchterne Kind mutiger, das unruhige Kind ruhiger? Und kann es uns recht sein, dass das aufgeweckte Kind von seinem Drang, nach vorn in’s Leben zu stürmen ablässt?
Schneiden wir da nicht viele gute Ansätze, die in jedem Kind stecken, einfach weg?
Wie wäre es, wenn das Kind einmal seine Wünsche und Hoffnungen sagen oder aufschreiben würde. Und dem Unterrichtenden sagt,
ich wünsche mir mehr Abwechslung und Spannung,
ich möchte deine Aufmerksamkeit erlangen,
ich bin ungeduldig auf all’ das Neue,
auch ich habe Sorgen, bitte lass’ mir Zeit damit,
ich fühle mich eingeengt,
ich brauche mehr Platz für meine Ideen, meine kindliche Kreativität,
ich möchte mehr spielen, denn ich bin Kind,
ich möchte meine Ideen ausprobieren, wo ist der Raum dafür,
ich wünsche mir, dass du mich erkennst,
…
manchmal fühle ich mich hilflos.
Vor einigen Tagen habe ich einen Text gefunden, der über dem Eingang zu einer tibetischen Schule hängt. Wir sollten ihn alle beherzigen.
Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.
Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es zu kämpfen.
Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es, schüchtern zu sein.
Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es, sich schuldig zu fühlen.
Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es, geduldig zu sein.
Wenn ein Kind ermutigt wird, lernt es, sich selbst zu vertrauen.
Wenn ein Kind gelobt wird, lernt es, sich selbst zu schätzen.
Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.
Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es zu vertrauen.
Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.
Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird,
lernt es, in der Welt Liebe zu finden.
Manchmal werde ich gefragt, wie er/sie es anstellen könnte, dass die Partnerin bzw. der Partner zur Beratung gehen. ”… ich habe gelesen, dass …” oder “… ich weiß ja, dass es gut für ihn/sie wäre…”
Hier unterliegen viele Menschen einem Trugschluss: sie wollen im Außen verändern. Der Partner spiegelt uns etwas, womit wir selbst nicht zurecht kommen. Der wirkliche Ansatz der Veränderung im Sinne von Wachstum und Entwicklung liegt immer im Inneren. Also bei sich selbst.
Und die Wirkung, die wir mit der Veränderung innen erreichen ist verblüffend. Denn zum einen beseitigen wir eigene störende Verhaltensmuster. Zum anderen leben wir in der Paarbeziehung auch in einem System. Und es kommt immer das ganze System in Bewegung, wenn sich ein Teil davon bewegt.
Übrigens trifft das alles nicht nur auf die Paarbeziehung zu. Für jede Partnerschaft, jedes System gilt dieser Grundsatz.
Also fangen Sie doch bei sich selbst an. Ich weiß, es wäre einfacher, den anderen so formen zu können, wie man ihn oder sie gern hätte. Aber würde das nicht bedeuten, dass wir uns über den anderen stellen. Dass wir uns größer und bedeutender machen, den anderen klein. Dass wir sagen: ich weiß, was gut ist für Dich! Welcher Beziehung und welcher Partnerschaft tut das gut?
Vielleicht haben Sie ja einmal den Mut, sich ein paar Tage selbst zu beobachten.
Was das mit Mut zu tun hat? – Es geht um den Aspekt Kind im Erwachsenen. Sie brauchen es ja keinem zu erzählen. Aber achten Sie doch einmal darauf, wie oft Sie sich eigentlich in Ihrem kindlichen Ich aufhalten.
“Das Kind” möchte beachtet, beschützt, verwöhnt, umsorgt, gelobt werden. Manchmal noch immer von Vater oder Mutter, manchmal von Partner oder Partnerin, die dann bereitwillig die Rolle von Vater bzw. Mutter übernehmen. Natürlich meist unbewusst. Oder der Chef, der Trainer, der Vereinsvorsitzende sind in den kindlichen Ansprüchen des Erwachsenen die erwachsene Bezugsperson.
Manchmal ist unser Verhalten nicht leicht zu enttarnen. Wer sich aber damit auseinander setzt, gewinnt ein großes Stück Selbstwert im Rahmen seines Selbst-erkenntnis-prozesses.
Es gibt Menschen, die permanent auf der Suche nach preiswerten oder besser noch – kostenlosen Dingen sind. Sie gehen dort hin, wo es keinen Eintritt kostet, wo es etwas umsonst anzusehen oder zu essen gibt usw.
“Das muss man doch mitnehmen” – ist dann so ein gängiger Satz. Und die wenigsten merken, dass sie damit völlig in kindliches Verhalten verfallen. Denn nur Kinder dürfen nehmen, ohne irgend etwas dafür ausgleichen zu müssen. Kindern wird gegeben – von den Eltern.
Und wie oft können wir hören: das kostet zu viel Geld! – Ungeachtet dessen, was man für das Geld alles bekommt und welche Leistung der andere wirklich dafür erbringt.
Der finanzielle Ausgleich ist eine angemessene erwachsene Handlung. Außerdem wird damit ein systemisches Prinzip geachtet: das Prinzip des Ausgleichs.
Mir tut das Wort “erziehen” immer weh. Diese Vorsilbe “er-” in der deutschen Sprache, wie verändert sie die Bedeutung des Stammwortes!
Warten, stellen, suchen, trinken, … Nun setzen Sie einmal diese 2 Buchstaben vor jedes dieser Wörter. Und schon wird aus einer Aktivität eine Passivität. Oder ich projiziere die Aktivität auf jemand Anderen. Soll der ‘mal bitte schön tun.
Und beim “er-ziehen” – ziehe ich mein Kind nach meinen Vorstellungen in mein Schema, in meine Richtung. Kann das von Eltern gewollt sein? Deshalb verwende ich dieses Wort nicht, wenn es um das geistige und seelische Wachstum von Kindern geht.
Natürlich bedarf es eigener Größe und Stärke, im Alltag mit all’ seinen Herausforderungen, nicht auch (falsche) Forderungen an das Kind zu stellen. Wäre es nicht viel treffender, wenn Eltern ihren Kindern
- Halt geben,
- Grenzen aufzeigen,
- Werte (vor-)leben,
- die Richtung weisen,
- ihr Herz öffnen,
- Nestwärme geben,
- Sicherheit bieten,
- lieben ohne wenn und aber …
“Erziehung ist Liebe und Beispiel, und sonst nichts”
(Friedrich Fröbel)
Was bedeutet es eigentlich, Zeit zu haben?
Mir fällt da der Spruch von Seneca ein:
“Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.”
Wir versuchen, unsere Zeit “in den Griff” zu bekommen, die Zeit gut einzuteilen, mit der Zeit gut hauszuhalten, keine Zeit zu vertrödeln, … Wie soll das denn gehen? – und erzeugen damit Stress!
Wer sich regelmäßig Zeit für sich selbst nimmt, der erkennt, was ‘ungenutzte’ Zeit überhaupt bedeutet und ob sie wirklich ungenutzt ist.
In stumpfsinnige Grübeleien verfallen? – Das zieht runter. Und wer da nicht allein hinausfindet bzw. sich öfter darin aufhält, sollte sich professionelle Hilfe suchen.
Aber stille Momente suchen, diese Zeit nutzen, um Ereignisse gedanklich aufzuarbeiten, Gedanken-ruhe einkehren lassen, in ‘die Mitte finden’ – das sind wertvolle Momente für Ent-wicklung und Wachstum. Das ist gut genutzte Zeit. Zeit, um dem Stress zu entgehen.
Ich wünsche Ihnen ein gutes Gespür für Ihre Zeit.
Liebe Leserinnen und Leser!
Es ist so weit. Wir schreiben das Jahr 2012.
Und wieder stellen sich viele Menschen die Frage: was wird es mit sich bringen?
Wird es wirklich ein besonderes Jahr? Was wird das Besondere werden?
Ich möchte Sie ermuntern, aktiv IHR ganz besonderes Jahr 2012 zu gestalten. Nehmen Sie teil am großen Geschehen auf unserer Erde. Das, was in Bewegung ist, berührt jeden von uns. Nutzen Sie diese starke Zeit, um vielleicht Ihr persönlich größtes Wachstumspotenzial zu erreichen.
Meine persönlichen Wünsche für Sie im Neuen Jahr:
- Lassen Sie sich nicht nur mitnehmen, sondern gehen Sie bewusst.
- Geben Sie Ihrem Leben die Richtung, die Sie schon lange anstreben.
- Finden Sie Menschen, Kontakte, Informationen, die Ihnen auf Ihrem Weg optimal Unterstützung geben.
- Nehmen Sie sich und Ihre Gefühle wahr und wichtig.
- Erkennen Sie IHRE Bedürfnisse, IHRE Kraft und IHR Potenzial.
- Vertrauen Sie auf das Wohlwollen des ganzen großen Systems, in das wir alle eingebunden sind – Universum, Gott, Höheres Selbst – oder wie immer Sie es nennen mögen.
- Leben Sie in Liebe, Achtsamkeit und Dankbarkeit.
- Lieben Sie das Leben und Sie werden merken -
Das Leben liebt SIE.
Ich wünsche Ihnen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Ihre Monika Niebisch
Neue Termine zu Vorträgen, Gesprächsrunden, Workshop’s.
Ich lade Sie ein!
In Afrika erzählt man sich folgende Geschichte:
Die Katze hatte beschlossen, sich nur dem mächtigsten Wesen der Erde zuzugesellen. In jedem Tier entdeckte sie jedoch die Beute für ein anderes. Schlussendlich landete sie beim Jäger, der den starken Elefanten besiegt hatte.
Als dieser aber nach einem Ehekrach aus der Höhle geworfen wurde, erkannte die Katze die Frau als das mächtigste Wesen an – und wurde fortan ihre Dienerin.
Woraus resultiert diese Stärke der Frau? Sind sich Frauen ihrer Stärke bewusst? Trauen sie sich überhaupt, ihr Potenzial zu leben? Wenn nein, warum nicht?
Wo liegen denn überhaupt die Stärken der Frauen? Lebt die moderne Frau eigentlich noch ihre Weiblichkeit? Müssen Frauen Männerrollen übernehmen? Oder tun sie es, weil sie sich gleichberechtigt fühlen? Gleichberechtigtsein oder Gleichmacherei?
Wie wirkt sich diese Kraft der Frauen auf das Verhalten von Männern aus? Bewusst oder – stärker noch – unbewusst.
Ich lade Sie ein, Ihre Antworten auf diese vielen Fragen zu suchen. Und vielleicht möchten Sie mir dazu ja Ihre Gedanken oder Erlebnisse in einer e-mail an mn@hypnose-systemstellen.de schreiben.
Im nächsten Jahr wird es regelmäßig Vorträge und Gesprächsrunden zu den unterschiedlichsten Themen unseres Lebens geben. Allen gemeinsam ist der Hintergrund: ein Leben in Liebe, in Einklang mit sich selbst, auf dem eigenen Lebensweg unterwegs, mit guter Energie und in Gesundheit.
Wer fragt sich nicht mehr oder weniger oft: wo ist mein Lebensziel?
Immer dann, wenn wir unzufrieden sind, wenn wir uns lustlos, ziellos, orientierungslos, kraftlos oder enttäuscht empfinden, dann kommen wir in’s Grübeln. Wo ist mein rechter Weg? Wo liegt mein Lebensziel? Worin besteht der Sinn meines Lebens? Welches ist meine Lebensaufgabe?
Und wir sind einfach so gestrickt, dass wir erst einmal im Aussen suchen. Was kann ich äußerlich ver-ändern. An meinem Umfeld, meiner Lebenssituation.
Wirklich Ruhe finden wir damit aber nicht. Und das Ziel auch nicht. In dem wunderbaren Buch von Safi Nidiaye “Die Stimme des Herzens” heißt es:
… Folge nur immer und überall der Stimme deines Herzens. … Dort zu sein, wo du gerade bist, ist dein Ziel, und zu tun, was du gerade tust. …
Im Augenblick sein. Das tun, was Du gerade tust. Nicht wütend sein auf ’sinnlos vergeudete’ Zeit, wenn Du eigentlich Anderes tun wolltest. Es hatte seinen Grund, warum Du auf Anderes ausgewichen bist. Sicher, da sind Schwächen in Dir. Aber erst wenn Du auch diese schwachen Seiten an Dir lieb haben kannst, gelingt es Dir die starken Seiten zu fördern und zu leben.
So wie Licht und Schatten zusammen gehören, so gehören Stärken und Schwächen zusammen. Du darfst schwach sein. Genauso, wie Du stark sein darfst. Nur Du allein kannst Dir das auch erlauben. Natürlich musst Du Dir der Folgen bewusst sein. Andererseits wäre es naives kindliches Verhalten. Und wenn Du den vermeintlichen Schwächen folgst, Dir eingestehst auch vom gesteckten Ziel abzuweichen, den schnurgeraden Weg zeitweilig zu verlassen, entdeckst Du gerade darin womöglich eine Kraftquelle.
Vielleicht beginnst Du gerade in diesen Tagen des Jahreswechsels, Dir das zu erlauben, wonach Dein Herz ruft. Wenn der Verstand und das Herz auf gleichem Kurs sind, dann bist Du auch auf dem Weg zu Deinem Lebensziel.
In den Coaching- und Beratungsgesprächen antworten mir die Klienten manchmal mit einem Satz, wo ich merke – das ist nicht dein Satz. Und wenn ich dann nachfrage, hinspüren lasse, in das Gefühl, das da aufkommt gehen lasse, merkt der Klient sehr schnell, dass das Oma’s oder Papa’s Satz war.
Und der wurde eben übernommen. Wie wir so Vieles übernommen haben. Im besten Glauben daran, dass das ja stimmen muss, was die “Großen” sagen.
Und auch der Volksmund weiss: “Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen.”
Aber wir müssen nicht. Besser: wir dürfen und können unsere eigene Melodie zwitschern!
In Aufstellungen übrigens stellt sich immer wieder heraus, dass dieses “Ich mach’ es wie du, Opa (Oma, Papa…)” nicht im Interesse der Ahnen ist. Es ist etwas, was von den Nachkommen ausgeht. Zum Beispiel: ich fühle mich verbunden, wenn ich den gleichen Glaubenssatz habe wie meine Uroma. Es kommen, natürlich unbewusst, Ängste auf, wenn man diesen Glaubenssatz loslassen soll. Wo er doch für eine ganze Reihe von Ahnen schon gut war.
Hier einige Beispiele für solch’ behindernde (Negativ-) Glaubenssätze:
- Man kann eben nicht alles haben.
- Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.
- Das Leben ist eben schwer.
- Geld ist schmutzig.
- Die besten Männer sind sowieso schon vergeben.
Und testen Sie doch einmal diese Glaubenssätze:
- Ich darf Fehler machen.
- Ich darf glücklich sein.
- Ich habe es verdient, im Wohlstand zu leben.
- Sexualität ist etwas ganz Natürliches und macht Spaß.
- Mein Beitrag ist wertvoll.
Finden Sie Ihre begrenzenden Sätze! Lösen Sie sie auf!